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13. März 2012 | Weltindex: Viel Liquidität wartet – gute Aussichten an der Börse

13. März 2012 – Der Weltindex ist im Februar auf 62 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit 11 Monaten. „Gleichzeitig haben viele Investoren den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in die Aktienmärkte verpasst, weshalb noch viel Liquidität außerhalb der Aktienmärkte gehortet wird“, sagt Markus Zschaber, dessen V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH den Weltindex errechnet. In seinem Musterdepot zum „Welt-Index“ steigert Zschaber deshalb die Aktienquote auf 65 Prozent.

Aktuell steht der Index der Konjunkturdaten mit 62 Prozent genauso hoch wie der Index der Markterwartungen. Dies untermauert die hohe Dynamik der Weltwirtschaft und gibt Anlass zu Optimismus.



Die Weltwirtschaft ist damit trotz der Unsicherheiten zur weiteren Entwicklung in Griechenland in einer komfortablen Situation. „Die Konjunktur zeigt sich wie auch in den Monaten zuvor sehr freundlich, was den Rückgang der systemischen Risiken aus dem letzten Jahr untermauert“, sagt Zschaber. Die USA konnten zuletzt ihren positiven Trend verfestigen, auch wenn die Qualität des Wachstums noch nicht an vergangene Zeiten anschließen kann. Die Konjunkturlage in Asien und explizit in China bleibt intakt, was eine weiche Landung der Wirtschaft sehr wahrscheinlich macht. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir in Asien ein solides Wachstum auch in 2012 sehen werden. Der Pessimismus einiger Marktteilnehmer hinsichtlich der Entwicklung in den kommenden Monaten geht mir zu weit“, fasst Zschaber die Lage in Asien zusammen. In Europa zeigt sich ein unverändertes Konjunkturbild, die nördlichen Volkswirtschaften befinden sich auf Wachstumskurs, während im Süden der Region die Rezession weiter voranschreitet.

Fazit für Anleger:

Die Weltkonjunktur stellt sich in einem robusten Zustand dar, die jüngsten positiven Überraschungen zeigen, dass die weltweiten Marktteilnehmer mit dieser Entwicklung bis zuletzt nicht gerechnet haben. Die Daten aus dem Weltindex aber geben eindeutige Signale, dass der Welthandel expandiert und die weltweite Güternachfrage positiv verläuft. Zusätzlich entfaltet auch das zweite große Liquiditätspaket der Europäischen Zentralbank seine Wirkungen hinsichtlich einer weiteren Entspannung an den Refinanzierungsmärkten. „Es bestehen sehr gute Anzeichen für eine weitere freundliche Aktienmarktentwicklung, auch die Widerstandskräfte der Weltwirtschaft sind sehr stabil. Allerdings bestehenweiterhin Unsicherheiten bezüglich der Lösungsmodalitäten für Griechenland & Co. In einem solchen Umfeld erachte ich eine Aktienquote von rund 65 Prozent als absolut angemessen“, sagt Zschaber. „Vor allem deutsche Qualitätsaktien stehen bei uns weiterhin auf der Agenda.“

Die Aktienquote wird somit auf 65 % erhöht. Die Übergewichtung deutscher Aktientitel, welche eine klare Mehrperformance in den letzten Monaten eingebracht hat, wird aufrechterhalten. Im Rahmen des Musterdepots allokieren wir hier folgende Unternehmen: Thyssen Krupp, Symrise, Dürr, BASF, MAN, Deutz, Südzucker und Linde. Die Aktien der Unternehmen Celesio, Gerresheimer und BMW werden als Gewinnmitnahmen veräußert. Neu aufgenommen werden die Firmen Ströer, Rhoen-Klinikum und Jungheinrich.

Die Basis des Musterportfolios bilden weiterhin global operierende Unternehmen wie Pfizer, Colgate Palmolive, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobil und 3M. Ebenso bleiben Leoni, Kali + Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, EADS und Sanofi dem Musterportfolio erhalten. In den letzten Monaten wurden Titel aus den Emerging Markets wie zum Beispiel China Life und der indische KonsumgüterherstellerMarico in das Musterportfolio integriert. In diesem Monat wollen wir für den Bereich der Emerging Markets unter anderem das Unternehmen Jardine MathesonHoldings mit dem Hauptsitz in Singapur zusätzlich allokieren, welches ein Unternehmen mit einem sehr breiten Business – Modell (Supermärkte, Marketing, aber auch Maschinenbau & technische Konstruktionen) mit dem Schwerpunkt in Asien darstellt. „Die Bewertungen sind fantastisch und unsere Analysen hinsichtlich Wachstum, Rentabilität und Cash-Flow untermauern die hohe Attraktivität dieses Unternehmens“, kommentiert Markus C. Zschaber den Aktientitel.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


14. Februar 2012 | Konjunktur stützt Börse – Asien und Deutschland aussichtsreicher als USA

14. Februar 2012 – Der Weltindex ist im Januar 2012 erneut gestiegen. Das zeigt, dass die Weltkonjunktur in Takt ist und die Märkte sich entspannter zeigen hinsichtlich der Schwierigkeiten Europas. „Die meisten Anleger sind noch nicht an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Das könnte sich bald ändern“, sagt Markus Zschaber, dessen V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH den Weltindex errechnet. In seinem World Market Fund steigert Zschaber deshalb die Aktienquote auf 60,5 Prozent.

Aktuell zeigt der Index der Konjunkturdaten einen Stand von 57 Prozent. Der stabile Aufwärtstrend, der nunmehr seit September 2011 anhält, ist der Nährboden für die Expansionspläne der Unternehmen rund um den Globus sowie für die jüngsten Aktienmarktentwicklungen. Das aktuelle Niveau des „Index der Markterwartungen“ in Höhe von 61 Prozent zeigt, dass die Tragfähigkeit der Weltkonjunktur die meisten Marktteilnehmer positiv überrascht hat, wenn auch nicht mehr so stark wie im Vormonat.



Die Verhandlungen in der Eurozone stehen weiterhin im Fokus der Märkte, es lässt sich aber erkennen, dass das Vertrauen der Finanzmärkte in eine nachhaltige Lösung weiter zunimmt. „ Die Eurozone wird nicht fallen gelassen, jetzt dreht sich alles um die Lösungsmodalitäten“, sagt Markus C. Zschaber. „Allerdings sehe ich auch hier nicht mehr allzu große Risiken, da die Gläubiger zwar sicherlich gewisse Opfer bringen müssen, aber mit einem blauen Auge davon kommen werden.

In den USA belebt sich die Konjunktur, die volkswirtschaftlichen Daten sind ordentlich. Allerdings konnten nur rund 45 Prozent der US-Konjunkturdaten im Zschaber-Weltindex positiv überraschen: Das bedeutet, dass sehr viele Akteure bereits große Stücke auf die US-Wirtschaft halten, das kann schnell zu negativen Überraschungen führen“, so Markus C. Zschaber.

„In Europa sehen wir nahezu alle Arten und Formen der Konjunkturentwicklung. Beginnend mit stabilem Wachstum in Deutschland, über Stagnation in Frankreich bis hin zur Rezession beziehungsweise teilweise sogar schon Depression in den südlichen Peripherieländern“ sagt Zschaber. Deutschland bleibt der Hauptprofiteur des gegenwärtigen Umfeldes.

Nach Monaten der Schwäche zeigen die Daten aus den wichtigsten Volkswirtschaften Asiens (China, Indien, Vietnam, Südkorea und Indonesien), dass die Wirtschaftsaktivität sich nicht weiter abschwächt. „Hier besteht sehr solides Aufholpotenzial, allerdings sollte jeder Anleger auf die operative Marge achten, die teilweise sehr niedrig ausfällt und einige Unternehmen anfällig macht“, sagt Zschaber.

Fazit für Anleger:

Wie im vergangenen Monat vom Weltindex bereits angezeigt, starteten die Aktienmärkte in das Jahr 2012 durchweg positiv. Nach Ansicht von Markus C. Zschaber kommt es auf zwei Faktoren an:
1. Die Konjunktur zeigt sich in einem sehr robusten Zustand, die jüngsten positiven Überraschungen suggerieren, dass die weltweiten Marktteilnehmer mit dieser Entwicklung bis zuletzt nicht gerechnet haben. Der Welthandel expandiert und die weltweite Güternachfrage steigt.
2. Die Aktivitäten der Notenbanken auf beiden Seiten des Atlantiks. Die US-Notenbank will nicht hart gegen die Inflation vorgehen, was ein positives Signal für die Kapitalmärkte ist.

Zins-Anleger werden wegen der negativen Realzinsen (Zinsen minus Inflation) mit Sicherheit nicht zu den Gewinnern zählen. Das betrifft alle Anleger von Tages- oder Festgeldern sowie alle anderen niedrig verzinsten Anlageformen wie deutsche Staatsanleihen oder Lebens- und Rentenversicherungen. Unternehmen sind nicht nur die besseren Schuldner als beispielsweise Staaten, sie sind auch die attraktivere Anlage mit Blick auf die kommenden Jahre. Auch die zyklischen Unternehmen, deren Geschäftsmodell stark exportabhängig und breit diversifiziert ist, sind klare Profiteure. „Das betrifft vor allem deutsche Qualitätsaktien. Sieht man den Bewertungsabschlag gegenüber ihren USamerikanischen Pendants, erkennen wir hier weiterhin sehr attraktives Potenzial“, resümiert Zschaber. Aus diesem Grunde erhöht Zschaber die Aktienquote von 55 auf 60,50 Prozent. Die Übergewichtung deutscher Aktientitel bleibt erhalten: Thyssen Krupp, Symrise AG, Dürr AG, BASF, MAN, Gerresheimer AG, Deutz AG, Celesio AG, Südzucker AG, Linde AG.

Basisinvestments wie Pfizer, Colgate Palmolive, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobil und 3M bleiben weiterhin allokiert, werden aber nicht weiter aufgestockt. Ebenso bleiben Leoni, Kali + Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, BMW, EADS und Sanofi dem Musterportfolio erhalten. Ergänzt werden erstmals prozyklische Unternehmen wie BHP Billiton und Rio Tinto sowie China Life und der indische Konsumgüterhersteller Marico.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.- Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


10. Januar 2012 | 2012: Stabile Konjunktur birgt positives Überraschungspotenzial

Januar 2012 – Die überbordenden Staatsschulden drücken auf die Stimmung, sorgen für Nervosität an den Märkten und für Zurückhaltung bei Anlegern. „Dabei steht die Konjunktur so solide da wie schon lange nicht mehr“, sagt Dr. Markus C. Zschaber. Dies zeigt der Weltindex, den die V.M.Z. Vermögensverwaltung Dr. Markus C. Zschaber monatlich berechnet. 2012 biete deshalb großes Aufholpotenzial.

Aktuell weist der Index der Konjunkturdaten einen Stand von 52 Prozent auf. Dieser Stand signalisiert, dass die globale Wirtschaftsdynamik sich nach wie vor trotz aller Störfeuer gut behauptet. Vor allem die USA und Deutschland zeigen eine beachtliche Stärke in Zeiten der Schuldenkrise. Die asiatischen Volkswirtschaften konsolidieren auf hohem Niveau, während große Teile Europas sich auf einem rezessiven Pfad befinden, was im Hinblick der Reformanstrengungen zu erwarten war. Das Jahr 2012 könnte trotzdem ein Jahr positiver Überraschungen werden.

Das aktuelle Niveau des „Index der Markterwartungen von 64 Prozent zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat an. Das Niveau belegt eindeutig den sehr ausgeprägten Pessimismus der Marktteilnehmer da fast zwei Drittel der vorhandenen Erwartungen übertroffen wurden. Viele Marktakteure haben im Jahr 2011 die Kapitalmärkte verlassen beziehungsweise auf ganz konservative Anlagen gesetzt. „Dies könnte sich bald ändern, wovon die attraktiv bewerteten Aktienmärkte profitieren würden“, so Zschaber.



„Das globale Konjunkturgerüst zeigt derzeit eine außerordentliche und vielseitige Qualität und Struktur“, sagt Zschaber. Die Qualität der Konjunkturfaktoren setze sich aus Lager-, Investitions-, Beschäftigungsund Konsumzyklus zusammen. „Eine solche Kongruenz habe ich in den letzten dreißig Jahren nicht mehr gesehen“, sagt Zschaber. Die politischen Risiken in der Eurozone haben die eigentliche Konjunkturdynamik eher abgebremst, Aufholpotenzial ist also gegeben. Der Weltindex bewegt sich damit auf einem Niveau, das zwar kein euphorisches Wachstum ankündigt, auf der anderen Seite aber auch keine Rezessionssignale liefert. „Ich sehe gute Chancen, dass wir hierbei positive Überraschungen erleben sollten, dass könnte viele Marktteilnehmer zurück an die Aktienmärkte zwingen.“

Vor allem die USA gelten als die Volkswirtschaft der Stunde. Trotz horrender Verschuldung und Unklarheit, welche Reformen zukünftig auf der Tagesordnung stehen werden, sorgt die extrem lockere Geldpolitik der Notenbank, in Kombination mit der Vertrauenskrise in Europa, dafür, dass große Kapitalströme in die USA fließen. „Da wo das Kapital hinfliest, da ist auch das Wachstum“, so Zschaber. Europa steht aus wirtschaftlicher Sicht im Schatten Deutschlands.

In Asien befinden sich die großen drei (Japan, China, Indien) zwar weiterhin auf Konsolidierungskurs, allerdings dürften die jüngst stark gesunkenen Erzeuger- und Verbraucherpreise vor allem in China Luft für geldpolitische Stimulationen mit sich bringen. „Die asiatischen Volkswirtschaften werden auch in 2012 den höchsten Wachstumsbeitrag aller Kontinente zur Weltwirtschaft liefern“ sagt Zschaber.

Fazit für Anleger:

Die Nervosität und der ausgeprägte Pessimismus spiegeln auf der einen Seite die Unsicherheiten wider, auf der anderen Seite bieten exakt diese Entwicklungen Chancen für mutige Investoren, die antizyklisch vorgehen. Die soliden Unternehmensbilanzen sowie die niedrigen Bewertungen sollten die Aktienmärkte 2012 unterstützen. Der Weltindex zeigt, dass der Welthandel weiterhin expandiert und die globale Nachfrage konstant bleibt.

Dies sollte vor allem Exportwerte in den Fokus rücken lassen und hier vor allem deutsche Qualitätsaktien. Aus diesem Grunde erhöht Zschaber die Aktienquote um acht Punkte von 47 auf 55 Prozent, wobei in erster Linie deutsche Qualitätswerte wie Symrise, Dürr, BASF, MAN, Gerresheimer, Südzucker oder Linde zugekauft werden.

Basisinvestments wie Pfizer, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobile und 3M, die allesamt international operierende Unternehmen darstellen, sowie Leoni, Kali + Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, BMW, EADS und Sanofi bleiben dem Musterportfolio erhalten. Die Historie hat immer wieder bewiesen, dass antizyklisches Handeln und qualitative Auswahl bei den Aktien die lukrativsten Strategien waren. Die in den vergangenen Monaten nach oben angepasste Quote der Wandelanleihen, hat das Portfolio mit einem defensiveren Engagement an der jüngsten Aktienmarktentwicklung gut teilhaben lassen. Durch die höhere Aktienquote werden hier Gewinne mitgenommen und die Quote auf 9,5 Prozent reduziert.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.- Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


13. Dezember 2011 | Jetzt ist die Politik am Zug

Dezember 2011 – Die Wirtschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht, die Börsen stehen in den Startlöchern – nur die Politik spielt bisher nicht richtig mit. So lässt sich nach Meinung von Markus Zschaber die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten zusammenfassen. Der Chef der V.M.Z. Vermögensverwaltung, der monatlich exklusiv für die „Welt am Sonntag“ den Weltindex erstellt, bleibt denn auch verhalten optimistisch für die weitere Entwicklung an den Börsen.

„Zwar ist die Nervosität an den Märkten weiterhin hoch, doch gerade der ausgeprägte Pessimismus birgt Chancen für alle Anlageklassen, die von einer zyklischen Erholung der Weltwirtschaft profitieren können“, sagt Zschaber. Entsprechend misst er dem jüngsten leichten Rückgang sowohl des Index der Konjunkturdaten als auch des Barometers für Markterwartungen, die zusammen den Weltindex bilden, keine allzu hohe Bedeutung bei.

Der Weltindex betrachtet die 50 wichtigsten Konjunkturdaten, die weltweit von den Statistikämtern und Forschungsinstituten veröffentlicht werden. Auf Basis dieser Informationen werden zwei Trenddaten ermittelt, einerseits der Index der Konjunkturdaten, der ausweist, wie viele der 50 Werte in den vergangenen vier Wochen gestiegen oder gefallen sind. Zum anderen wird der Index der Markterwartungen ausgewertet. Er gibt an, in wie vielen Fällen der jüngste Wert der 50 statistischen Daten höher oder niedriger lag, als von Experten zuvor im Mittel erwartet.



„Die Dynamik der Wachstumskurve ist zwar flach, aber sie ist da“, resümiert der Vermögensverwalter. Die jüngste Abschwächung sei dabei nicht fundamental begründet, sondern resultiere aus der immensen Verunsicherung durch die Überschuldungskrise der westlichen Industrienationen. Zschaber ist zuversichtlich, dass es trotz aller Skepsis an den Märkten keinen realwirtschaftlichen Nachfrageschock geben werde. „Die Qualität des gesamtwirtschaftlichen Fundaments sollte nicht unterschätzt werden“, so Zschaber, „Die oft getroffenen Vergleiche zum Jahr 2008 mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers gehen mir jedenfalls zu weit.“

So habe sich die Finanzausstattung der Unternehmen gerade in den vergangenen beiden Jahren verbessert, zudem hätten die Konzerne ihre Kosteneffizienz und Produktivität erheblich gesteigert und zugleich die aufwendige Lagerhaltung optimiert. „Die operativen Margen sollten nicht so stark unter Druck kommen, wie es der Markt aktuell annimmt“, so Zschaber. „Durch die Verunsicherung an den Märkten ist in den aktuellen Kursen eine Menge Abwärtspotenzial eingepreist.“

Der Ball liege jetzt aber bei der Politik. Die weiterhin ungelöste Verschuldungskrise, verstärkt durch das zu beobachtende Chaos der Handelnden aus der Politik, drücke gleichermaßen auf die Stimmung und die Visionen in den oberen Unternehmensetagen, zugleich raube sie viel von der für wirtschaftliches Handeln nötigen Planungssicherheit bei den Konzernlenkern. „Wir brauchen jetzt eine nachhaltige und gesamtwirtschaftliche Lösung der Probleme in der Euro-Zone, die Sonntagsreden müssen ein Ende haben“, fordert Zschaber.

Ein Blick auf die wirtschaftliche Lage der unterschiedlichen Weltregionen offenbart, dass sich in den Vereinigten Staaten die Datenlage weiter aufhellt. So gäben vor allem die jüngsten Zahlen zum Arbeitsmarkt Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation. Auch die Wirtschaftsaktivität zeigte sich erneut robust, hervorzuheben seien laut Zschaber vor allem die Industrieproduktion und die Einkaufmanagerindizes.

Das Bild für Europa sei hingegen eher gemischt. Hier sei die schwache konjunkturelle Entwicklung ein Ausdruck der schmerzhaften Reformanstrengungen der vergangenen Monate in den krisengefährdeten Peripherieländern, die grundsätzlich positiv zu sehen seien. Die Sorgen vieler Marktteilnehmer waren zudem offenbar übertrieben: Deutlich mehr als die Hälfte aller angefallenen Konjunkturdaten in Europa haben die Erwartungen übertroffen. „Das Pessimismus- Pendel schlägt sehr weit aus, das birgt großes Potenzial für weitere positive Überraschungen“, ist Zschaber überzeugt.

Fazit für Anleger:

Trotz der jüngsten leicht rückläufigen Entwicklung bei den einzelnen Konjunktur- und Sentiment- Indikatoren des Weltindex bleibt die V.M.Z. Vermögensverwaltung bei ihrer grundsätzlich zuversichtlichen Haltung, insbesondere mit Blick auf die Maßnahmen zur Bewältigung der Euro-Schuldenkrise. So bleibt im Musterdepot die Aktienquote bei 47 Prozent.

Im Fokus für eine mögliche Auswahl stehen Titel wie ThyssenKrupp, Bilfinger Berger, BASF, Hamburger Hafen oder Jungheinrich, aber auch klassische Konsumwerte wie Douglas oder Hugo Boss. Mit Blick über den großen Teich bevorzugt Zschaber die Aktien von Pfizer, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobile, Mc Donalds und 3M.

Darüber hinaus hält die V.M.Z. mit Blick auf den Rentenmarkt Unternehmensanleihen wieder für deutlich interessanter als noch in den vergangenen Monaten. „Die Quote wird entsprechend von drei auf fünf Prozent erhöht“, sagt Zschaber. Der Anteil der Wandelanleihen wird demgegenüber sogar auf 15 Prozent angehoben, Staatsanleihen aus den wirtschaftlich gesunden Schwellenländern finden zu 7,5 Prozent Eingang ins Musterportfolio.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.- Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


8. November 2011 | Zschaber-Weltindex: Neue Zuversicht

8. November 2011 – Der Weltindex schafft im Oktober den zweiten Anstieg in Folge. „Damit untermauern die Daten die robuste Verfassung der Weltkonjunktur, die auch der politischen Unsicherheit trotzt“, sagt Markus Zschaber, dessen V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH den Weltindex errechnet. In seinem World Market Fund verzichtet Zschaber jetzt auf Sicherungsinstrumente und erhöht gleichzeitig die Aktienquote auf 47 Prozent.

Der Index der Konjunkturdaten kletterte von 47 auf 52 Prozent. Dies zeigt die robuste Zyklik der Weltwirtschaft. Der Nervosität in den Märkten bleibt wegen des politischen Störfeuers zwar hoch, trotzdem ist Zuversicht angebracht. „Dabei bestehen weltweit allerdings hohe qualitative Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften“, sagt Zschaber. Der Index der Markterwartungen stieg auf 53 Prozent, die positiven Überraschungen bei den veröffentlichten Konjunkturdaten überwiegen derzeit also.



„Dass die Regierungen an einer Krisenlösung scheitern würden war vor wenigen Wochen nicht auszuschließen“, sagt Zschaber. In der Verantwortung eines Vermögensverwalters liegt es, solche systemischen Restrisiken zu begrenzen. „Aus diesem Grund hatten wir kurzfristige Absicherungen innerhalb des Portfolios vorgenommen.“ Die jetzt zumindest in groben Zügen sichtbaren Lösungen, die auf den Krisengipfeln aufgezeigt wurden, gehen in die richtige Richtung und sorgen dafür, dass sich der förmlich zuspitzende Druck auf den Kapitalmärkten vorerst beruhigt. „Störfeuer wie die unvorhersehbaren Aussagen des griechischen Präsidenten werden aber auch zukünftig nicht ausbleiben. Dennoch ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem die Daten aus der Wirtschaft neben den Ergebnissen der Unternehmen wieder vermehrt in das Zentrum des Geschehens rücken. „Zuversicht ist angebracht“, so Zschaber.

Insgesamt verlaufen die Entwicklungen aus den großen drei Wirtschaftsräumen, USA, Europa und Asien sehr unterschiedlich. Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, zeigt derzeit eine Wachstumsdelle. Zurückzuführen ist diese auf den natürlichen Rhythmus der Wirtschaft, welche sich in den vergangenen 24 Monaten seit März 2009 in einer starken Erholungsphase befand, so dass ein Ausruhen der Wirtschaft bereits im Frühjahr erkennbar wurde. Der Rest Europas hat dagegen nach wie vor deutlich stärker unter der Defizitkrise zu leiden. Vor allem die Wirtschaftsdaten aus den südwestlichen Volkswirtschaften in der Eurozone zeigen, dass der Konsolidierungsprozess im hohen Maße auf die Binnenwirtschaft dieser Regionen durchschlägt.

Am besten entwickelten sich die Datenreihen aus Asien, was dafür spricht, dass in der aktuellen Phase kein Nachfrageschock, wie beispielsweise in der Krise 2008, zu erwarten ist. Mit fast 70 Prozent positiveren Daten als im Vormonat zeigt dies eindeutig die Stärke dieser Region.

Die USA sind gespalten: Während die Großindustrie sich zuletzt besser schlägt als durch viele erwartet wurde, zeigt sich der Mittelstand sehr pessimistisch. Die kleinen und mittleren Unternehmen befinden sich in einer depressionsähnlichen Verfassung, die die tiefen strukturellen Probleme offenlegt. Diese besondere wirtschaftliche Notlage, lässt ein weiteres Eingreifen des Staates so gut wie unvermeidlich erscheinen. Auch in den USA wird es ohne einen reformbedingten Anpassungsprozess nicht möglich sein, dieser Krise „Herr“ zu werden.

Fazit für Anleger:

Die jüngst mit Hinblick auf eine endlich geschlossene und einheitliche politische Orientierung seitens der wichtigsten EU-Regierungen neu gefundenen fundamentalen wie technischen Böden der Aktienmärkte sind angemessen und ermöglichen es Anlegern, wieder mutiger zu agieren.

Aus diesem Grund reduzieren wir das im letzten Monat eingeführte Absicherungsinstrument auf eine Quote von 0 und erhöhten gleichzeitig die Aktienquote leicht auf 47 Prozent. Vor allem industriezyklische Werte stehen dabei im Blickpunkt. Dazu gehören beispielsweise TyssenKrupp, Bilfinger Berger, BASF, Hamburger Hafen oder Jungheinrich, aber auch klassische Konsumwerte wie Douglas oder Hugo Boss. Mittelfristig sehen wir das Chancenpotenzial der Aktienmärkte als ungebrochen, vor allem weil viele Unternehmen derzeit in Bezug auf die bilanzielle Qualität sehr interessant sind. Das wichtigste Merkmal, welches wir derzeit bei der Unternehmensauswahl in den Fokus stellen, ist die operative Marge. In unserer aktuellen Aktienauswahl befinden sich weiterhin Unternehmen wie Leoni, Kali + Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, BMW, EADS und Sanofi, aber auch Titel wie Renault, die deutlich unter ihrem Buchwert notiert. Ergänzend bewerten wir interkontinentale Unternehmen wie Pfizer, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobile und 3M weiterhin als interessant. Nach den jüngsten Ausverkäufen bei den Industriemetallen erkennen wir auch hier wieder mehr Chancenpotenzial, so dass wir auch diese Quote von drei auf acht Prozent erhöhen.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.- Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


11. Oktober 2011 | Zschaber-Weltindex: Depots absichern

11. Oktober 2011 – Obwohl der Weltindex im September leicht gestiegen ist zeigen die Märkte keine eindeutige Richtung. „Ein erneuter Einbruch an den Börsen kann nicht ausgeschlossen werden, solange die Unentschlossenheit der europäischen Regierungen anhält, die der Schuldenkrise nicht Herr werden“, sagt Markus Zschaber, dessen V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH den Weltindex errechnet. In seinem World Market Fund reduziert Zschaber deshalb die Aktienquote und baut zusätzlich eine Absicherungsposition ein, die von fallenden Märkten profitiert.

Aktuell steht der Index der Konjunkturdaten bei 47 Prozent. Dies zeigt eine recht robuste Verfassung der Weltwirtschaft. Allerdings erhöhte sich zuletzt erneut die Risikoaversion an den Kapitalmärkten, so dass ein Übergreifen auf die Realwirtschaft zunehmend wahrscheinlicher wird.



Die Weltkonjunktur zeigt sich damit weiterhin als einigermaßen intakt, läuft aber mehr als vorher Gefahr, in eine Rezession abzurutschen. Dennoch zeigen die jüngst negativen Preisentwicklungen bei Rohstoffen und Industriemetallen, dass die Wirkungen auf die Realwirtschaft zunehmend stärker werden. Hinzu kommt, dass einige europäische Konjunkturindikatoren bereits eine Rezession zumindest andeuten. Vor allem aus den industriellen Sektoren zeigen die nationalen Konjunkturindikatoren innerhalb Europas, dass sich die Wirtschaft abschwächt. „Die Nerven liegen blank“, kommentiert Markus C. Zschaber. „Ohne die positiven Kräfte in Bezug auf Lager, Investitionsgüter und Konsum in der Realwirtschaft sowie die hohe Kosteneffizienz bei den Unternehmen hätte die Uneinigkeit der europäischen Politik bereits dafür gesorgt, dass alle Dämme gebrochen wären. Eine erneute Rezession in Europa wäre dann bereits Realität.“

In den USA gilt weiterhin die Devise, mittels geliehenem Kapital die Wirtschaftsleistung zu stützen, was aktuell noch im oberflächlichen Sinne funktioniert. Dadurch werden allerdings die teilweisen prekären Zustände innerhalb des US-amerikanischen Mittelstands und die strukturellen Probleme innerhalb der eigenen Binnenwirtschaft nicht nachhaltig verbessert. Asien und viele andere Schwellenländer zeigen sich aber weiterhin robust, weshalb diese Volkswirtschaften einmal mehr als große Stütze des Welthandels dienen.

Die seit acht Wochen vorherrschenden Irritationen der Kapitalmärkte aufgrund der Vertrauenskrise in der Eurozone konnten durch unzureichende politische Vorfestlegungen nicht beruhigt werden konnten. Die Gefahr, dass sich diese Vertrauenskrise noch stärker auf die Konjunktur durchschlagen könnte, stieg zuletzt nochmals deutlich an und wird unternehmensspezifische Wachstumspläne bereits kurzfristig beeinflussen. „Die Politik hat leider immer noch nicht verstanden, dass jeder Tag, der ohne eine nachhaltige Lösung bezüglich der Refinanzierung Griechenlands vergeht, das Vertrauen der Unternehmen in eine beständige Konjunkturentwicklung erschüttert“, sagt Dr. Markus C. Zschaber.

Fazit für Anleger:

Das aktuelle Umfeld erfordert Vorsicht, da die Märkte weiterhin hohe Verunsicherungen einpreisen. Weil der politische Einfluss auf das gegenwärtige Marktgeschehen weiterhin ansteigt erachten wir den Einsatz von Absicherungsinstrumenten gegenüber dem allgemeinen Marktrisiko als gerechtfertigt. Auf der anderen Seite besteht nach wie vor eine Vielzahl von sehr interessanten und erstklassig aufgestellten Aktienunternehmen, von denen wir weiterhin unter strategischen Überlegungen überzeugt sind.

„Aus diesem Grund reduzieren wir die aktuelle Aktienquote nur um 3 Prozentpunkte von 46 auf 43 Prozent. Zusätzlich reduzieren wir den Bereich der Rohstoffe auf ein Niveau von 5 Prozent. Da wir nicht länger bereit sind, das jüngst abermals herbeigeführte „allgemeine Aktienmarktrisiko“ aufgrund von politischer Unentschlossenheit innerhalb des hier dargestellten Musterportfolios zu akzeptieren, werden wir dieses zumindest kurzfristig eingrenzen“, sagt Zschaber. „Aus diesem Grund wird ein Portfoliobaustein eingeführt, welcher von fallenden Aktienmarktkursen profitiert und zwar in einer Höhe von 20 Prozent, so dass sich die allgemeine Aktienmarktpartizipation auf etwa 23 Prozent reduziert. Mittelfristig sehen wir allerdings das Chancenpotenzial der Aktienmärkte als ungebrochen, vor allem weil viele Unternehmen derzeit in Bezug auf die bilanzielle Qualität sehr interessant sind.“ In der aktuellen Aktienauswahl befinden sich weiterhin Unternehmen wie Leoni, Kali + Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, BMW, EADS und Sanofi, aber auch Titel wie Renault, die deutlich unter ihrem Buchwert notiert. Ergänzend werden Unternehmen wie Pfizer, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobile und 3M weiterhin als interessant bewertet.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


13. September 2011 | Welt-Index: Gefahr für die Weltkonjunktur

13. September 2011 – Der Welt-Index ist im August erneut gefallen. Damit schlägt sich der Einbruch der Aktienmärkte in den Stimmungsindikatoren nieder. „Es fehlt an Vertrauen – und das könnte auch die Realwirtschaft schwächen“, sagt Markus Zschaber, dessen V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH den Welt-Index errechnet. In seinem World Market Fund reduziert Zschaber deshalb die Aktienquote.

Aktuell steht der Index der Konjunkturdaten bei 40 Prozent und damit fast auf Jahrestief. Damit zeigt das empfindlich reagierende Konjunkturbarometer eine weitere Eintrübung des Weltwirtschaftsklimas an, ohne dass derzeit bereits eine schwere und tiefe Rezession unvermeidbar wäre. Ein ähnliches Bild vermittelt der Index der Markterwartungen – nachdem mehrheitlich Enttäuschungen zu vermelden waren.



Gemessen an den zu Grunde liegenden Daten wird die Weltwirtschaft zwar ein positives Wachstum auf Jahresbasis verzeichnen, allerdings weniger als im letzten Jahr und auch als in den ersten drei Monaten 2011. Grund dafür sind die starken Unsicherheiten, die durch die Schuldenkrisen auf beiden Seiten des Atlantiks und der damit verbundenen Vertrauenskrise in die Politik hervorgerufen werden. Diese verstärken noch die bestehende Risikoaversion – und damit kann auch eine Ansteckung der Realwirtschaft nicht ausgeschlossen werden.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld gilt zwar als ungebrochen robust. Dennoch bestehen Belastungen darin, dass die Unternehmen die Zuversicht auf kommende Umsätze und Gewinne verlieren. Das kann dazu führen, dass die Unternehmensinvestitionen, die eigentlich noch am Beginn ihres Zyklus stehen, wieder reduziert werden. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass in der aktuellen Phase weder zu opportunistische Wachstumsstrukturen noch Überinvestitionen oder ein zu hoher Lageraufbau in den realwirtschaftlichen Sektoren besteht. „Die aktuelle Krise findet auf Ebene der Staaten und deren Haushalte statt. Insofern gilt es die Schuldenprobleme vieler Staaten zu begrenzen und endlich Reformen in den Gang zu setzen, die bestätigen, dass die Regierungen es ernst meinen“, so Zschaber.

Fazit für Anleger:

Das aktuelle Umfeld ist weiterhin mit größerer Vorsicht zu behandeln, da die Märkte angesichts der immer wieder auftretenden hohen Verunsicherungen stark schwanken. „Deshalb haben wir die Aktienquote im Musterportfolio etwas reduziert“, sagt Zschaber. Dennoch sollte die fundamentale Seite der Realwirtschaft nicht Außer Acht gelassen werden und die zeigt sich immer noch recht robust. Ein weiterer entscheidender Punkt, der gegen eine realwirtschaftliche Krise spricht, sind die hohen Geldreserven bei den Unternehmen. In Deutschland haben die Dax-Firmen soviel Cash angehäuft wie in den letzten fünfzig Jahren nicht. „Dies veranlasst uns auch weiterhin dazu den deutschen Aktienmarkt zu favorisieren“, sagt Zschaber. Und das umso mehr, weil der Dax heute zum rund 7,5-fachen der prognostizierten Gewinne für das Jahr 2012 gehandelt wird. „Das bedeutet, dass die Märkte einen Gewinneinbruch von 45 Prozent bereits eingepreist haben. Dies ist übertrieben und wird mittelfristig interessante Chancen bieten“. So Zschaber.

Vor allem bei der Unternehmensauswahl gilt es weiter die Qualität zu berücksichtigen. In der aktuellen Aktienauswahl befinden sich weiterhin Unternehmen wie Leoni, Kali & Salz, Hugo Boss, Fresenius Medical Care, BMW, EADS und Sanofi aber auch Titel wie die Allianz oder Renault, die deutlich unter ihren Buchwerten notieren. Ergänzend bewerten wir Unternehmen wie Pfizer, IBM, Chevron, YUM Brands, Exxon Mobile und 3M weiterhin als interessant.

„Kurzfristig reduzieren wir die Aktienquote des Musterportfolios um 5 Prozent um die Ausgewogenheit der verschiedenen Anlageklassen untereinander in dieser irrationalen Zeit zu optimieren“, so Zschaber. Im Musterdepot wird der Aktienanteil somit auf 46 Proztent reduziert und gleichzeitig die Cash-Quote auf 12,5 Prozent erhöht. Die Quote der Staatsanleihen aus den Emerging Markets in Höhe von 5 Prozent wird beibehalten. Ebenfalls ohne Veränderung bleiben der Anteil der Rohstoffe bei 12 Prozent und die Quote der Industriemetalle bei 3 Prozent. Darüber hinaus bleiben Absolut Return-Strategien, Unternehmensanleihen, Wandelanleihen und Devisengeschäften sowie Edelmetalle gegenüber dem Vormonat unverändert.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


12. Juli 2011 | Welt-Index: USA droht Rezession

12. Juli 2011 – Der Welt-Index ist im Juni erneut gefallen. Auslöser waren die Zinserhöhungen asiatischer Notenbanken sowie die prekäre Gesamtsituation in den USA, wo ein erneutes Abrutschen in die Rezession droht. Für das Musterdepot zum WorldMarketFund hält die V.M.Z. Vermögensverwaltung die Aktienquote konstant bei 51 Prozent, denn die fundamentale Struktur der Weltwirtschaft erscheint immer noch tragfähig.

Aktuell weist der Index der Konjunkturdaten einen Stand von 38 Prozent auf, ein Jahrestief. Die erneut hohe Abschwächung des Index der Markterwartungen untermauert unsere These, dass die Marktteilnehmer ihre Erwartungshaltung in Bezug auf die Weltwirtschaft nach oben hin angepasst haben. Aktuell werden lediglich noch 37 Prozent der Erwartungen zur konjunkturellen Lage von den Daten übertroffen. Vor zwei Monaten wurden noch 75 Prozent der Konjunkturdaten überflügelt. Dies wird das Marktmomentum in naher Zukunft eher etwas pessimistischer tendieren lassen.



Schwierig ist vor allem die Lage in den USA: Von einem selbstragenden Aufschwung kann hier derzeit keine Rede mehr sein. Strukturelle Probleme sorgen für ein düsteres Stimmungsbild bei Verbrauchern und Mittelstand in den USA. Trotz der milliardenschweren Stützungsmaßnahmen der Regierung und der Notenbank gewinnen Konjunktur und Unternehmertum nur im Schritttempo an Fahrt. Hinzu kommt, dass die Staatsverschuldung von Rekordhoch zu Rekordhoch schnellt. Unklarheiten in Bezug auf kommende Schulden- und Systemreformen, notwendige Steuererhöhungen und Kürzungen von Staatsausgaben irritieren nicht nur potenzielle Investoren aus In- und Ausland sondern auch die eigene Industrie.

Im Hinblick auf die dem Welt-Index zu Grunde liegenden Wirtschaftsindikatoren, tritt eine erneute US-Rezession in den kommenden 12 bis 24 Monaten mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 35 Prozent ein. Zwar deuten die Indikationen noch auf einen sogenannten „soft patch“ hin, eine kurzzeitige Abkühlung der Wirtschaft in einer langsamen, aber stetigen Erholung. Die Frage ist nur wie lange noch.

Wenn die USA niest, bekommt der Rest der Welt einen Schnupfen, heißt es in vielen Lehrbüchern. Kurzfristig ist dies gar nicht so abwegig, schaut man auf die Entwicklung des Welt-Index. Vor allem die Daten aus den USA überraschten überproportional im negativen Sinn. Europa und Asien konnten hingegen ein eher positives oder zumindest stabiles Klima in Bezug auf die regionale Konjunktur liefern.

Positives gab es vor allem aus Deutschland zu vermelden. Die industrielle Dynamik scheint sich nicht abzuschwächen. Es ist ersichtlich, dass Deutschland in punkto Produktivität, Güterqualität und Lohnstückkosten oder einfacher ausgedrückt, in Sachen Wettbewerbsfähigkeit, an der Spitze der Industrienationen steht. Anders sieht es in vielen anderen europäischen Nationen aus. Industrieumsätze, Produktionsvolumen, Arbeitsmarktentwicklungen und Einzelhandelsumsätze zeigen, dass in Ländern wie Großbritannien, Spanien, Italien und natürlich Griechenland derzeit mit eher unterproportional dynamischen industriellen Entwicklungen im verarbeitenden Sektor, aber auch im Dienstleistungsbereich zu rechnen ist. Einzig unser Nachbar Frankreich scheint den deutschen Entwicklungen in Ansätzen folgen zu können.

Fazit für Anleger:

Einflüsse wie die Griechenlandkrise, eine mögliche Rezession in den USA oder die zu hohe Staatsverschuldung in den Industrienationen fesseln die Kapitalmärkte. Auf der anderen Seite sorgen positive Meldungen zu diesen Themen für eine rasante Erholungsdynamik bei den Kursen. Dies ist zum einen auf die Robustheit der Weltwirtschaft aber auch auf die weiterhin hohe Überschussliquidität zurückzuführen. Trotz des Absackend des Welt-Index halten wir an einer Aktienquote von 51 Prozent fest. Deutsche Unternehmen bleiben auch mit Blick auf die nähere Zukunft unsere Favoriten, vor allem aus den Segmenten Gesundheit, Pharma, Konsumgüter, Grund- und Betriebstoffe, Informationstechnologie, Industrie und Telekommunikation. Trotz der eher schwierigen Verfassung der US-Wirtschaft sind auch dort erstklassige Unternehmen zu finden. Wichtig hierbei ist, dass diese Konzerne vor allem ihre Umsätze außerhalb der USA generieren.

Den Anteil der Rohstoffe werden wir im aktuellen Monat wieder erhöhen und zwar auf 12 Prozent, was unserer mittelfristigen Strategieausrichtung entspricht. Präferiert werden Energierohstoffe wie Kohle, Öl und Ergas, zu dem Agrarrohstoffe wie Kaffee und Getreide. Industriemetalle und Basismetalle werden ebenfalls etwas höher gewichtet als zuvor, wir erhöhen die Quote von 1,5 auf 3 Prozent.

Unser Exposure im Bereich der Edelmetalle wird ebenfalls von 2,5 auf 5 Prozent erhöht. Attraktive Chancen im Währungsbereich gegenüber dem Euro sehen wir im Australischen Dollar, Kanadischen Dollar und beim Südkoreanischen Won.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


7. Juni 2011 | Der Konjunktur droht ein Sommerloch

7. Juni 2011 – Der Welt-Index ist im Mai auf sein Jahrestief gefallen. Die Zahlen zeigen deutlich, dass der starke Konjunkturzyklus über den Sommer eine Verschnaufpause einlegen wird. Eher kurzfristig orientierte Anleger sollten jetzt die Aktienquote reduzieren oder absichern. Für das Musterdepot zum WorldMarketFund senkt die V.M.Z. Vermögensverwaltung die Aktienquote von 72,5 auf 51 Prozent. Im Herbst dagegen könnte die Weltwirtschaft wieder Fahrt aufnehmen.

Die Abschwächung des Index der Markterwartungen zeigt, dass die Marktteilnehmer jetzt die zukünftige Konjunkturentwicklung realistischer sehen. Nach wie vor werden zwar über die Hälfte, nämlich 53 Prozent, der Erwartungen über die Konjunkturindikatoren positiv übertroffen. Dennoch fällt der Index auf seinen Jahrestiefststand.

Der Index der Konjunkturdaten fällt gleichzeitig auf einen Stand von 47 Prozent, was ebenfalls Jahrestief bedeutet. Zurückzuführen ist diese markante Abschwächung vor allem auf die Notenbankpolitik in Asien. Dort ziehen die Zentralbanken die Geldzügel straffer, um Inflationsgefahren zu bekämpfen.



Die asiatische Wirtschaft ist ein wesentlicher Einflussfaktor für die Welthandelsströme. In Asien leben fast vier Milliarden Menschen, 60 Prozent der Weltbevölkerung. Mittlerweile sind fast 850 Millionen davon der Mittelschicht zuzurechnen, mit weiter ansteigender Tendenz. So hat sich in Bezug auf die Handelsströme in den letzten Jahren ein kontinentales Dreieck zwischen Europa, den USA und Asien herauskristallisiert, das die wichtigste Stütze der Weltwirtschaft darstellt.

Mit dem Anwachsen der asiatischen Mittelschicht einher gehen stark steigende Erzeuger-, Verbraucherund Großhandelspreise. Die Preiskurven zeigen die Gefahr einer höheren Inflationsrate im Verlauf des ersten Halbjahres 2011 beziehungsweise eine höhere Unsicherheit über deren zukünftige Entwicklung. Aufgrund der sehr gesunden Haushaltsstrukturen in Asien können geldpolitische Maßnahmen viel flexibler eingesetzt werden als in Europa oder den USA, so dass die Notenbanken ihre Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung stringent einsetzten. Das aber erschwert im Umkehrschluss die Refinanzierung der Unternehmen. Gemessen am geldpolitischen Zyklus in Asien sollte die Straffung der Geldpolitik in den kommenden Wochen und Monaten ihren Wendepunkt erreichen, so dass die Binnenwirtschaft, aber auch die Import- und Exportaktivitäten und deren zukünftige Entwicklung in Bezug auf die Preis- und Zinsentwicklung wieder mehr „Luft“ bekommen. Im Herbst stehen die Zeichen dann wieder auf Grün.

Fazit für Anleger:

Die Verschuldungskrise in Europa und den USA, die anziehenden Güter- und Verbraucherpreise in den Industrienationen, sowie der geldpolitische Straffungszyklus in Asien, welcher Überhitzungen der Wirtschaft vermeiden und inflationistische Entwicklung begrenzen soll, beeinflussen derzeit das Marktgeschehen. Das bedeutet vor allem bei Anlageklassen, die von der Konjunkturzyklik profitieren – wie Aktien und Rohstoffe – oftmals schnell steigende Risikoaversion. Der markante Rückgang des Welt- Index bedingt einige Anpassungen im Musterdepot. So wird die Aktienquote von 72,5 auf 51 Prozent reduziert, um das Sommerloch der Konjunktur abzufedern.

In erster Linie wird weiterhin auf deutsche und französische Aktientitel sowie hochkapitalisierte Unternehmen aus den USA gesetzt. Im Rohstoffbereich wird die Quote von 10 auf 6,5 Prozent, ebenfalls reduziert, wobei dies wie auf Aktienseite als taktische Maßnahme einzustufen ist. Aufgrund dieser Maßnahmen erhöht sich die Cash-Quote von 0 auf 25 Prozent.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


10. Mai 2011 | Welt-Index: Aktien bleiben Favoriten

10. Mai 2011 – Der Welt-Index ist im April nach einem kurzen Rückgang im Vormonat wieder gestiegen. Das zeigt die substanzielle Stärke der Weltwirtschaft. Selbst Krisenherde bringen die Weltkonjunktur nicht vom Kurs ab. Damit bestätigt sich, dass an Aktien derzeit kein Weg vorbei führt.

Wie bereits in den vorausgegangenen Analysen zum Welt-Index geschrieben befindet sich die fundamentale Basis der Weltwirtschaft in einem Zyklus substanzieller Stärke und Robustheit. Weder die Verschuldungskrise in vielen Industrienationen, die Japankatastrophe oder die geopolitischen Auseinandersetzungen in Nordafrika und in Teilen des Nahen Ostens bringen die Weltwirtschaft vom Kurs ab. Im Gegenteil, am aktuellen Stand des Konjunkturdatenindex von 59 Prozent kann abgelesen werden, dass sich die wesentlichen Bestandteile des globalen Wachstumsgeflechts in einem expansiven Umfeld befinden.



Interessanterweise erreichte der deutsche Aktienindex DAX Anfang Mai 2011 einen Dreijahreshöchststand. Wie geht es weiter an den Börsen? Die Antwort darauf gibt der Index der Erwartungsdaten, der aktuell einen Wert von 74 Prozent erreicht. Dieser Stand zeigt eindeutig, dass viele Marktteilnehmer in den vergangenen Wochen zu pessimistisch eingestellt waren und jetzt im Zuge der weiterhin starken Weltwirtschaft ihre Risikoaversion ablegen. Ein Blick auf die aktuelle Berichtssaison zeigt hier Parallelen und bestätigt diese Entwicklung. Mehr als zwei Drittel der Quartalsberichte der im S&P 500 gelisteten Unternehmen konnten die Erwartungen positiv übertreffen.

Die Wirtschaftaktivität ist in vielen Industrienationen und in weiten Teilen der Emerging Markets ungebrochen. Weiter steigende Zahlen zur Kapazitätsauslastung in den USA, Deutschland, Frankreich, China und anderen Schwergewichten, sowie die Zahlen zur Industrieproduktion und der Auftragslage aus diesen Regionen, bescheinigen die solide fundamentale Verfassung der Weltwirtschaft.

Das Gesamtbild der USA zeigt weitere Anzeichen eines selbstragenden Aufschwungs, vor allem im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Geschäftslage. Allein der US-Immobilienmarkt kann sich weiterhin nur eingeschränkt erholen. Zu groß ist das Überangebot an Immobilien und noch zu gering die Nachfrage. Zusätzliche Sorgen bereiten die weiter steigenden Erzeugerpreise und zwar auf allen drei Produktebenen – Fertigprodukte, Zwischenprodukte und Rohprodukte sowie die Staatsverschuldung. Dagegen zeigen der Einzelhandel sowie der Dienstleistungssektor gute Zahlen flankiert von einer, durch den schwachen US-Dollar angekurbelten, Exportwirtschaft. Hier könnten in Bezug auf das US-Wachstum bei nicht ausufernden Güterpreisen, positive Wachstumsüberraschungen die Folge sein.

Fazit für Anleger:

Die Auswertung des Welt-Index veranlasst einige Veränderungen innerhalb des Musterportfolios. Auf der Aktienseite wird nochmals der Anteil an deutschen und französischen Unternehmen erhöht, während die Aktienquoten aus Skandinavien, den USA und den Emerging Markets auf dem Vormonatsniveau gehalten werden. Favorisiert wird die Kombination aus defensiven Titeln, die über sehr günstige Fundamentalbewertungen, breit strukturierte Absatzmärkte und gleichzeitig starke Geschäftsmodelle verfügen. Im Rohstoffbereich bleibt die Quote bei zehn Prozent, wobei die hohen qualitativen Bewertungsunterschiede hervorzuheben sind. Bevorzugt werden Energierohstoffe wie Kohle, Öl und Ergas, sowie Agrarrohstoffe wie Kaffee und Korn. Ergänzend werden Industriemetalle zu 1,5 Prozent beigemischt, wobei hier der Fokus auf Aluminium, Nickel und Blei liegt.

Der hohe Silberpreis ist fundamental nicht gerechtfertigt, so dass die Edelmetallquote von 2,5 Prozent in erster Linie auf Gold konzentriert bleibt. Reduziert wurde aufgrund der zunehmend unattraktiv werdenden Spreads, den Bereich der Unternehmensanleihen von 2,5 auf 1,5 Prozent. Die starke Entwicklung des Euros gegenüber fast allen etablierten Währungen ist als zu stark zu bewerten, so dass weiterhin attraktive Chancen im Australischen Dollar, Kanadischen Dollar und bei der Dänischen Krone zu erkennen sind. Die Staatsanleihenquote wurde von 7,5 auf 5 Prozent reduziert, wobei ausschließlich der Bereich der Emerging Markets beigemischt wird. Präferiert werden etwa die Staaten Brasilien, Südkorea, Südafrika, Thailand und Mexiko.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Dr. Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.


12. April 2011 | Welt-Index signalisiert Anlagechancen trotz Japankrise

12. April 2011 – Nach drei Anstiegen in Folge ist der Welt-Index im März gesunken. Im Zuge der Japan-Krise fiel der Rückgang deutlicher aus als technisch erwartet. Da sich der Index aber trotzdem im positiven Bereich behauptet, signalisiert er Anlagechancen auf der Aktienseite.

Die Weltwirtschaft wurde in den vergangenen Wochen einem erneuten „Stresstest“ unterzogen. Diesmal waren es keine Fehlspekulationen an den Finanzmärkten wie 2008 sondern Fehleinschätzungen technologischer Strukturen in der Atomkraft, die den Stress auslösten. Dabei war der Index zuletzt sehr stark gestiegen und stand ohnehin vor einer Abkühlung, wie die Erwartungswerte der Marktteilnehmer aus den vergangenen vier Wochen erkennen ließen. Die Katastrophe in Japan sorgte allerdings dafür, dass die eigentlich gesunde Reduzierung der globalen Konjunkturdynamik überproportional ausfiel.



Aber trotz der verheerenden Katastrophe in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hielt sich der Index der Konjunkturdaten mit einem Stand von 54 Prozent über der Marke von 50 Prozent. Dies untermauert die substanzielle Stärke der Weltkonjunktur. Zudem sank auch der Index der Markterwartungen, aber nicht annähernd so stark wie der Index der Konjunkturdaten. Er fiel nur von 73 auf 67 Prozent. Das zeigt die hohe Robustheit der Weltkonjunktur. 67 Prozent der Konjunkturdaten sind trotz des Einflussfaktors Japan höher ausgefallen als von den Marktteilnehmern erwartet. Das spricht für eine stabile Konjunkturlage und ein positives Marktmomentum vor allem bei den Aktienmärkten.

Die Detailanalysen zeigen eindeutig an, dass sich die Weltwirtschaft weiterhin in einem komfortablen Zustand befindet und stark genug ist, die Katastrophe in Japan zu überstehen, ohne gesamtwirtschaftliche Zweitmarkt- oder sogar Drittmarkteffekte aufgrund von unterbrochenen Lieferketten im großen Ausmaß zu befürchten. Bereits zur Mitte des zweiten Quartals sollte der Wiederaufbau in Japan beginnen, so dass mit dynamischen Nachholeffekten zu rechnen ist.

Fazit für Anleger:

Trotz der überproportionalen Reaktion der Konjunktur auf Japan bleibt die fundamentale Struktur weiterhin in einer sehr soliden Verfassung. Wir halten die Aktienquote im Musterportfolio bei 69 Prozent und setzen auf die Regionen Deutschland, Frankreich, Skandinavien, die USA und selektiv auf die Emerging Markets. Favorisiert wird die Kombination aus defensiven Titeln, die über sehr günstige Fundamentalbewertungen, breit strukturierte Absatzmärkte und gleichzeitig starke operative Performance der Geschäftsmodelle verfügen (Chemie, Pharma, Konsum, Versicherer, produzierendes Gewerbe und Informationstechnologie) und Wachstumswerten mit überproportionalem Erlös- und Gewinnwachstum bei hoher Rentabilität (Öl, Gas, Metallindustrie und Baustoffe). Bei Staatsanleihen sehen wir weiterhin nur solche aus den Emerging Markets als nachhaltig interessant an. Der Anteil an Industriemetallen wurde von 3 auf 1,5 Prozent reduziert, die Allokation in Rohstoffe aber bei 10 Prozent beibehalten. Das Segment der Währungen wurde wieder ins Portfolio aufgenommen und mit 1,5 Prozent gewichtet. Die Cash-Quote bleibt bei 0 Prozent.

Zur Methode: Der „Welt-Index“ umfasst die 50 wichtigsten Konjunkturdaten der Welt. Dazu gehören Schwergewichte wie der Vertrauensindex der Universität Michigan, Auftragseingänge der deutschen Industrie oder Chinas Exporte, aber auch einige OECD – Frühindikatoren oder das Wirtschaftsvertrauen in Frankreich. Bewertet wird, ob ein Wert steigt oder fällt. Am Ende steht eine Prozentzahl: 50 Prozent bedeutet, dass die Hälfte aller Daten gestiegen ist. So funktioniert auch der zweite Teil des „Welt-Index“, der Index der Markterwartungen, wobei hier gemessen wird, ob die Experten mit ihren Schätzungen richtig lagen. Ein Wert über 50 heißt hier, dass eine Mehrheit der Erwartungen von der Realität übertroffen wurde. Bei 50 liegt also die Schwelle vom Pessimismus zum Optimismus, was sich auf die Märkte im Folgemonat auswirken sollte. V.M.Z.-Eigentümer und -Chef Markus C. Zschaber selbst nutzt die Daten bereits seit über zehn Jahren auch für seine eigenen Anlageentscheidungen.

Anleger die diese Ausrichtung nutzen möchten, können es über den Investmentfonds WorldMarketFund (WKN A1CS5F). Dieser Fonds lehnt sich an die Asset-Allokation des Musterdepots an und bindet die Anlagesegmente, die gesamtwirtschaftlichen Präferenzen, die Investmentideen sowie die Allokation des Musterportfolios mit ein.